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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MM ME200T sinnvoll?



Qv2013
06.10.2016, 20:17
Hallo,

hat jemand Erfahrung mit Pedalboxen, z.B. ME200T?

Durch eine Optimierung der Gaspedalkennlinie soll das Ansprechverhalten verbessert werden.
Vergleichbar mit einer Sporttaste bei manchen Herstellern.

Alfa hat ja bereits des DNA-System, ähnlich einer Sporttaste.
Bringt das dann überhaupt noch etwas?

Der D-Modus ist ja schon da und bei der QV hat man manchmal bei "unvorsichtiger"
Bedienung des Gaspedals schon Mühe die Kraft auf die Straße zu bekommen, z.B. feuchter Straße.

Sinnvolles System?

Besten Dank für Infos.

revej
06.10.2016, 20:35
Ich glaube bei GRIP hatten die diese Box mal getestet und für den letzten Schrott bewertet.
Wenn ich mich recht erinnere gaukelt die Box dem Wagen auch bei streicheln von dem Gaspedal vor das das Pedal voll gedrückt wird.

stocki
06.10.2016, 20:42
Ich hab so ein Ding rumliegen.
War beim Kauf eingebaut und ist dann bei mir noch vor der Anmeldung direkt rausgeflogen.

Andre
06.10.2016, 21:07
Wenn du auf so etwas stehst, dann kann ich dir das gerne programmieren. Direkt auf dem Steuergerät ohne extra Box.

stocki
06.10.2016, 21:08
Wenn du auf so etwas stehst, dann kann ich dir das gerne programmieren. Direkt auf dem Steuergerät ohne extra Box.
So und nur so ist das vernünftig.

Qv2013
06.10.2016, 21:34
Weiß ich ja noch nicht, ob ich darauf stehe.

Mit ging es erst einmal um das Grundsätzliche, ob es Sinn macht die Gaspedalkennlinie zu modifizieren.
Was man liest ist absolut gegensätzlich, die Einen sagen so die Anderen sagen so.

Ich hatte die Vorstellung, dass es nichts anderes ist als wenn man das Gaspedal durchtritt.
Da habe ich bei der QV ja kein Problem da kommt ja Leistung, wenn man unvorsichtig aggiert mehr als man auf die Straße bringt.
Dann liest man wieder, es ist NICHT vergleichbar mit dem Gaspedal durchtreten.
Vielleicht ist es ja in erster Linie etwas für Autos mit geringerer Leistung.
Mit dem D-Modus wird das Fahrverhalten ja schon optimiert.

Andre
06.10.2016, 21:36
Anpassung der Gaspedalkennlinie kann man machen, wenn man kein Interesse an der Kennfeldoptimierung hat, um zum Beispiel auf die Mehrbelastung der Perepherie zu verzichten.

Qv2013
06.10.2016, 21:40
Das verstehe ich.
Aber was bringt es, besonders bei der QV.
Da kommt ja was, wenn man das Pedal durchtritt.
Die Leistung wird durch diese Modifikation nicht gesteigert.

Was ich mir manchmal wünschen würde, etwas mehr Elastizität.

Bei der Leistungssteigerung hat man ja in der Regel Probleme mit einem Gutachten.

Andre
06.10.2016, 22:11
Die Leistung verändert sich nicht, richtig.
Was sich verändert ist das Ansprechverhalten des Gaspedals.
Du gibst nur leicht Gas und das Auto beschleunigt aber, als ob du zum Beispiel 50% geben würdest.
Dadurch wird der Eindruck erzeugt, das Auto würde schneller als vorher beschleunigen, was aber nicht stimmt.

Qv2013
06.10.2016, 22:28
Also so ganz kann ich mir die Wirkungsweise nicht vorstellen.
Klar ist, die Leistung wird nicht gesteigert.

Die Bescheunigung wird auch nicht gesteigert, sonst würde sich jeder so eine Box dranhängen und hätte ohne großen Aufwand eine Beschleuningung wie ein 4C oder eine Giulia Q.

Das bedeutet doch, ich habe im Ergebnis das Gleiche aber vielleicht nicht bei 100% Durchtritt des Pedals sondern vielleicht schon bei 70 % Durchtritt des Pedals.

Also eigentlich doch ohne Relevanz, für mich spielt es keine Rolle ob ich 100 % oder 70 % durchtrete.
Es ist dann im besten Falle nur ein subjetives Gefühl.

Andre
06.10.2016, 22:31
Korrekt, alles rein subjektives Empfinden. An den Leistungsdaten ändert sich garnichts.

Qv2013
06.10.2016, 22:40
Also muss man nicht tiefer darüber nachdenken.

Wie ist es mit der programmierten Anpassung (keine Leistungssteigerung)?

Andre
06.10.2016, 22:54
???
Für das Gaspedal?
Na wie eben erläutert. Gilt für Box und Programmierung.

Qv2013
06.10.2016, 22:57
Ok, also auch hier rein subjektiv.

Gibt es eigentlich eine moderate LEGALE Leistungsverbesserung welche man ohne große
Einzelabnahme (Abgasgutachten, Lärmgutachten, Prüfstand = uninteressant da kostenintensiv usw.)
hinbekommt?

Andre
06.10.2016, 23:24
Egal wie, jegliche Änderung am Original müsste rein theoretisch abgenommen und der Versicherung gemeldet werden.

Der ADAC schreibt dazu folgendes:



Ja, jegliche Veränderung an der Motorleistung muss geprüft und genehmigt werden. Wenn hierfür kein Mustergutachten vorliegt, kann das noch einmal so viel kosten wie das Chip-Tuning selbst. Wird ein Chip-Tuning nicht eingetragen, erlöschen Zulassung und Versicherungsschutz – mit fatalen Folgen für den Fahrzeugeigner. Daher muss die Motor-Mehrleistung auch dem Versicherer gemeldet werden, der dann unter Umständen die Prämie erhöht.